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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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"Gemeinden mobil" verlängert

Seit kurzem steht es fest: Die "Interreg-Behörde" hat dem Antrag auf Verlängerung des Projekts "Gemeinden mobil" zugestimmt. Für die Teilnehmergemeinden stehen damit die Leistungsangebote weiter zur Verfügung.

 

Eigentlich sollte das Interreg-Projekt Italien Österreich "Gemeinden mobil" mit Juni 2011 auslaufen. Doch der Projekterfolg sowie das hohe Interesse und Engagement von Tiroler und Südtiroler Gemeinden waren für die ProjektpartnerInnen Gründe genug, einen Antrag auf Projektverlängerung zu stellen.

 

Erfolgsprojekt fortgeführt
Von 50 Gemeinden war man noch zu Projektstart im Jahr 2008 ausgegangen, die sich zusammenschließen sollten, um gemeinsame Wege zur Reduktion der Verkehrsbelastung zu finden. Aber das ursprünglich anberaumte Ziel war rasch überschritten. Mittlerweile sind es 65 Gemeinden (44 aus Tirol und 21 aus Südtirol), die das Ziel eint, umweltfreundliches Verkehrsverhalten zu fördern.

 

Willkommen Reutte und Trins
Die beiden "jüngsten" Gemeinden mobil sind Reutte und Trins. Beide haben bereits bisher Aktivitäten gesetzt. So ist in beiden Gemeinden ein "Compano"-Pilotprojekt zur Förderung von Fahrgemeinschaften angelaufen. 2010 schaffte es Reutte am Autofreien Tag ins Guinness Buch der Rekorde: Mit Spielzeugautos wurde der längste Stau der Welt produziert und auf die Verkehrsbelastung in der Marktgemeinde aufmerksam gemacht. Dafür gab’s dann auch Platz 9 beim European Mobility Week Award 2010.

 

Engagiert für umweltfreundliche Mobilität
Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Gemeinden mobil steht die intensive Information der BürgerInnen. Denn, davon war man von Beginn an ausgegangen, ein gutes ÖV-Angebot sei zwar eine zentrale Voraussetzung, alleine aber nicht ausreichend, um die Bevölkerung zum Umsteigen auf umweltfreundliche Mobilität zu bewegen. Durch ihr Engagement und ihren direkten Draht zu den BürgerInnen gelingt es den Gemeinden mobil, den Imagewandel in der Bevölkerung voranzutreiben.

 

(as)

 

publiziert am 29.06.2011

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